Mit E-Autos die Schöpfung Gottes bewahren

Toni Fiung macht im Jahr über 40.000 km, um bei den Menschen vor Ort zu sein. Eine ökologische(re) Alternative zum Diesel wäre für den Familienseelsorger auch ein positiver Beitrag zu Gottes Werk.

Toni Fiung könnte man auch als Autonarr bezeichnen. Seit über 50 Jahren sitzt er hinter dem Steuer und genießt das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit, welche ihm sein Auto beschert. Aber Toni Fiung ist auch ein Mann der Moral und oft plagt ihn das schlechte Gewissen. Seine jährlichen 40.000 Kilometer mit einem Dieselfahrzeug sind eine erhebliche Belastung für die Umwelt – in Toni’s Worten: „für die Schöpfung Gottes“ – findet der Familienseelsorger.

Ohne Auto ist seine Art der Seelsorge nicht machbar

“Für mich ist es sehr wichtig, dass ich zu den Menschen kommen kann, die meine Hilfe benötigen”, argumentiert der Seelsorger aus Bozen. “Im Büro warten, bis jemand den Weg zu mir findet, ist nicht meine Art der Seelsorge.” Toni Fiung liebt seine Arbeit und düst von Termin zu Termin landauf und landab. “Hier in Südtirol bewege ich mich fast ausschließlich mit dem Auto. Für längere Fahrten zu Konferenzen oder Seminaren nutze ich sehr gerne und meistens den Zug”, erklärt uns Toni Fiung an einem seiner Arbeitsplätze im Haus der Familie am Ritten.

Ein E-Auto ist eine ernst zu nehmende Option

Als Toni Fiung von der Testaktion erfahren hat, war für ihn klar, dass er diese Chance nutzen möchte. Die ökologischen Benefits liegen für den Mann Gottes klar auf der Hand. Neugierig hingegen war der landesweit bekannte Familienseelsorger auf das Fahrerlebnis mit einem Elektrofahrzeug. Sobald Toni erfahren hatte, dass er als Testfahrzeug einen BMW i3 bekommen wird, war er auf die Fahrleistungen dieses flotten Flitzers schon sehr gespannt.

Innovation aus allen Fugen

Die Fahrleistungen des BMW i3 haben den ambitionierten Autofahrer schnell überzeugt. “Die Beschleunigung in Kombination mit dem lautlosen Antrieb wirken sehr sportlich und komfortabel”, ist das Resümee von Toni Fiung nach den ersten Testkilometern von Bozen Richtung Haus der Familie nach Oberbozen. “An das Fahrwerk in engen, schnell gefahrenen Kurven muss ich mich noch gewöhnen”, bemerkt der Autoexperte am Rande. “So ein i3 ist aber in erster Linie für den urbanen Verkehr bestimmt und die schmalen Vorderreifen kommen in den Kehren an ihre Grenzen”, ist sich der Seelsorger bewusst. Der Gesamteindruck ist überaus positiv und nach einigen Tagen Eingewöhnung hat Toni Fiung die Bedienelemente des futuristisch anmutenden Cockpits voll im Griff.

In Zukunft mit Strom unterwegs

Die Testtage haben Toni Fiung auf jeden Fall motiviert, die Entwicklungen der E-Autos genau unter die Lupe zu nehmen. Die geringen Kosten für den ‚Treibstoff‘ bzw. das Laden der Akkus und der wartungsarme Betrieb sind für den Familienseelsorger wichtige Argumente pro E-Auto. Lediglich die aktuell hohen Anschaffungskosten für einen flotten Stromer sind für Toni Fiung noch eine Hürde, um einen Wechsel von Diesel auf Strom zu wagen.

“Ich würde auf jeden Fall eine umweltschonendere Art der Fortbewegung vorziehen, aber auf das Auto verzichten kann ich nicht”, ist sich Toni Fiung bewusst. Toni’s Terminkalender ist immer voll und viele Treffen finden noch spät abends und/oder an entlegenen Orten statt. Demzufolge sind Bus und Bahn für den Seelsorger keine wirkliche Alternative. Ein E-Auto hingegen wäre eine Alternative, um die Schadstoffemissionen und die Lärmbelästigung zu reduzieren.


Im Rahmen der Aktion eTestDays können Südtiroler Unternehmen kostenlos für vier Tage den Einsatz eines E-Autos im Betriebsalltag erproben. eTestDays 2018 ist eine Initiative des Landes Südtirol mit Unterstützung der Alperia AG und der Südtiroler Raiffeisenkassen. Die Aktion eTestDays wird koordiniert von der STA AG/Green Mobility Südtirol, weitere Infos hier.

 

 

 

 

 

Author: Giorgia Arman