Blick in die digitale Zukunft

Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige Bezirk Bozen und Umgebung, die Handelskammer Bozen, die Infranet AG und Unioncamere – Projekt Ultranet organisierten eine gemeinsame Fachtagung unter dem Titel: Die digitale Zukunft: Das ultraschnelle Breitband als Entwicklungschance.

 Darüber, wie sich unsere Welt durch die Digitalisierung verändern wird und welche Entwicklungschancen uns ultraschnelles Breitband bietet, zeigte kürzlich eine vom Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige Bezirk Bozen und Umgebung und der Handelskammer Bozen organisierte Tagung auf. Gemeinsam mit der Infranet AG und Uniontransporti wagten die Teilnehmer einen Blick in die digitale Zukunft. Markus Kofler vom Bauunternehmen Kofler und Rech AG aus Olang gab den Teilnehmern einen Einblick in die Praxis.

„Unternehmen, welche die Chancen der Digitalisierung nutzen, werden besser auf die Kundenwünsche eingehen können, weil sie flexibler, schneller und ressourcenfreundlicher darauf reagieren können. Schnelle Internetanbindungen sind deshalb eine Notwendigkeit für die Betriebe und Freiberufler, damit sie sich nachhaltig entwickeln können“, betonten Barbara Giordano, Bezirkspräsidentin von Bozen und Umgebung und Luca Filippi, Vizegeneralsekretär der Handelskammer Bozen.

Auf dem Weg zur Giga-Gesellschaft

Florian Fiegl, Generaldirektor der Infranet AG ging auf die Implementierung innovativer digitaler Lösungen in Unternehmen näher ein. Für ihn ist klar: „Ziel ist es, alle fragmentierten Netze zu einem Südtirol weiten, homogenen und diskriminierungsfreien Glasfasernetz zusammenzuführen und auszubauen, um den Südtiroler Handel, Dienstleistungen, Tourismus, Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, Familien und Öffentliche Verwaltung die Zufahrt zur digitalen Datenautobahn gewährleisten zu können. Das ultraschnelle Breitbandnetz fungiert als Rückgrat für die Netze der nächsten Generation, wie 5G und neuen Organisationsmodelle, auf dem Weg zur Giga-Gesellschaft. “

Luca Zanetta von Uniontransporti hingegen stellte das Projekt Ultranet vor. „Das Projekt möchte Unternehmen beim digitalen Wandel zur Seite stehen, informieren, aufklären und sie unterstützen. Dies passiert über 130 territoriale Anlaufstellen, sogenannte Pivots, die in ganz Italien strategisch agieren“, erklärte Zanetta.

Unternehmen brauchen schnelles Internet um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen

Markus Kofler, Geschäftsführer der Kofler und Rech AG, ein Bauunternehmen aus Olang, gab den Teilnehmern einen Einblick in die Praxis. „Unser Ziel ist es, unseren Kunden im Tief- und Straßenbau ein optimales Qualitätsniveau bei den Produkten und Dienstleistungen zu garantieren. Dieses Qualitätsniveau können wir nur halten, wenn wir auch die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Und dafür benötigen wir schnelles Internet“, so Kofler.

Download:
Das Projekt ULTRANET Das Territoriale Pivot Präsentation von Luca Zanetta – Uniontrasporti
Das Projekt ULTRANET: Daten zu den Regionen

Runder Tisch (von links): Barbara Giordano – Bezirkspräsidentin SWR-EA Bozen und Umgebung, Luca Zanetta von Uniontransporti, Florian Fiegl Generaldirektor der Infranet AG, Luca Filippi Vizegeneralsekretär der Handelskammer Bozen, Markus Kofler Geschäftsführer der Kofler und Rech AG.

Author: Giorgia Arman