Junge Generation und Junge Wirtschaft für Voucher-Wiedereinführung

Bei einem kürzlich abgehaltenen Treffen zwischen der Jungen Generation in der SVP und der Jungen Wirtschaft stand das Thema Voucher im Mittelpunkt. „Die Voucher stellten einerseits für die Wirtschaft ein geeignetes Instrument dar, um flexibel auf verschiedene Gegebenheiten reagieren zu können und bildeten andererseits eine gute Möglichkeit für Studenten und Rentner, ihr Taschengeld bzw. ihre Rente aufzubessern. Aus diesem Grund würden wir die Wiedereinführung der Voucher begrüßen, vorausgesetzt, dass der in der Vergangenheit betriebene Missbrauch verhindert werden kann“, so die Vertreter der Jungen Wirtschaft und der JG-Vorsitzende Stefan Premstaller.

 

Die Junge Generation und die Junge Wirtschaft haben sich bereits im vergangenen Jahr mehrmals zu diesem Thema getroffen, um über die damals bevorstehende Abschaffung der Voucher zu beraten. Bereits damals hat man die Position vertreten, dass der ursprüngliche Zweck der Voucher grundsätzlich ein positiver war und die Anpassung der Regelung zur Vermeidung des Missbrauchs das bessere Mittel gewesen wäre, als die komplette, alternativlose Streichung der Voucher. „Nun war es aus unserer Sicht bedeutend, den damals eingeschlagenen gemeinsamen Weg weiterzugehen und uns Gedanken über eine mögliche Wiedereinführung der Voucher zu machen. Dabei sind uns zwei Punkte wichtig: die Voucher sollten für alle Wirtschaftssektoren gelten – nicht nur für die Landwirtschaft und den Tourismus – sondern auch für den Handel, das Handwerk und Industriebetriebe. Zudem müssten die Voucher auch in Zukunft ein flexibles Zahlungsinstrument darstellen, das so einfach und unbürokratisch wie möglich genutzt werden kann“, so die Vertreter der Jungen Wirtschaft.

„Der zweite wichtige Punkt bei einer möglichen Wiedereinführung der Voucher ist, aus den in der Vergangenheit gemachten Fehlern zu lernen und jegliche Möglichkeit des Missbrauchs auszuschließen. Dies stellt eine klare Voraussetzung unsererseits dar. In dieser Kombination könnten sowohl die Wirtschaft als auch Studenten und Pensionisten von dieser Maßnahme profitieren“, so Stefan Premstaller.

 

Die beiden Jugendorganisationen werden nun den Weg zu Südtirols Parlamentariern suchen, um diese Punkte mit ihnen gemeinsam zu besprechen.

 

Im Bild v.l.n.r.: Stefan Premstaller, Jasmin Ladurner, Hannes Gamper, Jasmin Fischnaller, Johannes Winkler, Jasmin Mair, Wilhelm Haller, Angelika Springeth und Alex Fischer;

Author: Giorgia Arman