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Gemeinsam an unserer Zukunft bauen

Generalversammlung von swr-ea im NOI Techpark abgehalten – Tiefenthaler: „Wenn wir die positive Stimmung halten wollen, müssen wir jetzt die Weichen für die Zukunft setzen!“

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Im Netzwerk für die Wirtschaft Generalversammlung von swr-ea abgehalten – Leo Tiefenthaler neuer Präsident

„Die sechs Südtiroler Wirtschaftsverbände haben gemeinsame Interessen, wenn es um die Wirtschaft geht. Wenn wir Ziele gemeinsam definieren und gemeinsame Interessen auch gemeinsam vertreten, sind wir viel stärker.

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Vernetzung im Fokus

„Damit Südtirol als Wirtschaftsstandort attraktiv ist, müssen wir vernetzt sein. Sowohl im Bereich der Erreichbarkeit durch regionale und internationale Anbindungen und schnellen Datenverbindungen, als auch in anderen Bereichen, wie beispielsweise in der Aus- und Weiterbildung“, mit diesen Worten eröffnete der Bezirkspräsident des Südtiroler Wirtschaftsringes Helmut Tauber die Bezirksversammlung für das Eisacktal und Wipptal, welche kürzlich im Beisein des Landeshauptmannes und Landesrates für Wirtschaft Arno Kompatscher in der Festung Franzensfeste stattgefunden hat.

„Ein funktionierender Regionalflughafen ermöglicht uns eine Vernetzung mit der Welt und bringt auch für die peripheren Gebiete Vorteile: die Attraktivität und Bekanntheit des Standortes Südtirol werden gestärkt, Wertschöpfung – und damit einhergehend auch Arbeitsplätze – geschaffen“, betonte Tauber in seinem ersten Statement. Gleichzeitig gelte es, die Erreichbarkeit auf möglichst allen Ebenen sicherzustellen, denn diese werde in Zukunft ausschlaggebend für den Erfolg der heimischen Unternehmen sein. Zu diesen gehört eine schnelle Zugverbindung für Reisende im Umkreis von 600 km, wie sie durch den BBT sichergestellt werden kann und ein sicheres und vor allem flüssiges Vorankommen auf der Straße. Der Bahnhof Franzensfeste müsse als Bahnhof für den internationalen Zugverkehr etabliert und gleichzeitig mit dem regionalen Bahnverkehr abgestimmt werden. Welche Möglichkeiten sich durch den Bau der Riggertalschleife ergeben, wollten die Wirtschaftstreibenden ebenfalls vom Landeshauptmann wissen. In Bezug auf die A22 sei mit der Unterzeichnung des Einvernehmensprotokolls zwischen Land und Infrastrukturministerium die  Konzessionserneuerung auf der Zielgeraden. Die Vereinbarung sieht auch zwei Milliarden Euro für Investitionen unter anderem für den Bau von Lärmschutzwänden und Rasstätten vor. Damit könnte die Neugestaltung der Raststätten als Schaufenster Südtirols vorangetrieben werden, so die Forderung der Wirtschaft.

Der Landeshauptmann unterstrich die Bemühungen der Landesregierung, die Erreichbarkeit auf allen Ebenen zu verbessern, um durch eine optimale Abstimmung aller Verkehrsträger ein modernes Verkehrsnetz zu schaffen. Internationale Züge würden auch weiterhin in Franzensfeste halten. Ob bzw. wie viele Züge das sein werden, hänge aber schlussendlich von der Nachfrage ab. Er rief die Wirtschaftstreibenden dazu auf, sich diesbezüglich über Möglichkeiten zu informieren und beispielsweise im Tourismus konkrete Angebote mit Direktzügen zu erstellen. Die Riggertalschleife hingegen sei klar für den regionalen Zugverkehr gedacht. Eine Machbarkeitsstudie sei derzeit von RFI in Auftrag gegeben worden. Erst sobald diese vorliege, könne genaueres über den Trassenverlauf und die Abstimmung mit anderen Verkehrsträgern gesagt werden. Im Bereich der A22 sicherte der Landeshauptmann zu, dass der Bau der Lärmschutzwände im Bereich Brixen/Vahrn und Sterzing und die Raststätten in Trens und Klausen prioritär realisiert werden.

Vernetzung von Schule und Wirtschaft

Die Wichtigkeit der Vernetzung von Schule und Wirtschaft und die Förderung von Innovation in den Betrieben waren das zweite große Thema des Abends. In Südtirols Betrieben spricht man von „gelegentlicher Innovation“, da die meisten Betriebe, wenn überhaupt, nur einmalig um eine finanzielle Unterstützung ansuchen. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit von innovativen Prozessen und die Unterstützung vor allem vor Ort in den Betrieben müsse stärker gefördert werden. Diesbezüglich, so der Landeshauptmann, werde dem Technologiepark eine wesentliche Rolle zukommen, denn dieser habe die Aufgabe vor allem auch in den Betrieben angewandte Forschung und Entwicklung zu unterstützen. Genauso sei auch die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft durch gezielte Projekte zu fördern.

„Diese Bezirksversammlungen sind ein Ausdruck der Vernetzung unter uns Wirtschaftstreibenden. Wir haben die Chance, unsere Anliegen und Vorstellungen für den Wirtschaftsstandort Südtirol gemeinsam mit dem Landeshauptmann zu diskutieren und Maßnahmen für die Zukunft unseres Landes zu setzen“, unterstrich SWR-Präsident Philipp Moser abschließend.  Die Bezirksversammlung in der Franzensfeste bildete den Abschluss der Gesprächsreihen „Wirtschaft im Gespräch“, an welcher an fünf Abenden rund 750 Wirtschaftstreibende teilgenommen haben.

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaft im Gespräch – Bezirk Burggrafenamt

Mobilität, Breitband und Landesraumordnung waren die Themen, die anlässlich der SWR-Bezirksversammlung mit dem Landeshauptmann und Landesrat für Wirtschaft Arno Kompatscher im Burggrafenamt erörtert wurden. – SWR-Bezirkspräsidentin Ingrid Gartner: „Es gilt Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen unterstützen!“

Zu diesen Rahmenbedingungen gehört in erster Linie eine gute Erreichbarkeit, das wurde anlässlich der jüngsten SWR-Bezirksversammlung in der Kellerei Meran-Burggräfler, an welcher rund 160 Wirtschaftstreibende teilgenommen haben, deutlich. Die Wirtschaftstreibenden forderten keine weiteren Verzögerungen bei der Verwirklichung des zweiten Bauloses der Meraner Nordwest-Umfahrung, eine Entschärfung der MeBo-Ausfahrt auf der Höhe der Industriezone Lana und unterstrichen die Wichtigkeit einer Umfahrungsstraße auf Höhe der Forst in Algund, welche zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses sowohl im Vinschgau aber auch in der Stadt Meran beitragen würde. Im Bereich des Eisenbahnverkehrs wurde eine regelmäßige Zugverbindung auf der Strecke Meran-Bozen und eine Anbindung des Vinschgau in die Schweiz angeregt.

„Es ist das erklärte Ziel dieser Landesregierung die Erreichbarkeit zu verbessern. Verschiedene Studien belegen, dass wir in diesem Bereich noch Aufholbedarf haben“, leitete der Landeshauptmann ein, bevor er auf die einzelnen Punkte einging. Das Ausführungsprojekt für das zweite Baulos der Kavernengarage liege nun vor, die Ausschreibung der Arbeiten sei – nach erfolgter Projektprüfung – für Ende 2016 vorgesehen, die Fertigstellung für 2022 geplant. Die Parkkaverne sei nicht im Projekt enthalten und wird auch nicht vom Land finanziert werden, ein Anschluss aber möglich. Eine Umfahrungsstraße auf Höhe der Forst sei derzeit nicht im Prioritätenprogramm des Landes vorgesehen, da die Umfahrung von Rabland vorrangig sei. Die Bahn müsse sich zu einer schnellen und konkurrenzfähigen Alternative zur MeBo entwickeln, pflichtete der Landeshauptmann den Wirtschaftstreibenden bei. Diesbezüglich sind eine Metro-ähnliche Schnellverbindung zwischen Meran und Bozen und die Errichtung eines Verkehrsknotenpunktes in Sigmundskron geplant. RFI wird nun die Projektierung der Verdoppelung und Begradigung der Eisenbahnlinie zwischen dem Bahnhof von Sigmundskron und Terlan und die Aufwertung derselben in die Wege leiten. Bezüglich der Anbindung an die Schweiz (Mals-Scuol/Schulz) informierte der Landeshauptmann über die Gespräche mit den politischen Vertretern des Kantons Graubünden.

„Die Fertigstellung der sog. Datenautobahnen, sprich eines landesweiten Breitbandnetzes, gilt es konsequent zu verfolgen und vor allem Klarheit zu schaffen, wer für welchen Teil des Ausbaus verantwortlich ist. Ziel muss es sein, eine möglichst flächendeckende Versorgung der Unternehmen und privaten Haushalte mit schnellem Internet sicherzustellen“, lautete das zweite Statement der Bezirkspräsidentin. Der Landeshauptmann bestätigte, dass in diesem Bereich noch Handlungsbedarf bestehe und die Gemeinden beim Ausbau des Netzes unterstützt werden müssen. Aus diesem Grund wird es nun ein vom Land koordiniertes Vorgehen beim Bau und beim Betrieb des Netzes geben. So soll sichergestellt werden, dass in ganz Südtirol, unabhängig vom Standort oder der Anzahl der Anschlüsse in einer Gemeinde, die Anschlüsse für Betriebe und private Haushalte zu den gleichen Konditionen angeboten werden können. Als ambitioniertes Ziel nannte der Landeshauptmann die Realisierung der letzten Meile innerhalb 2020.

Landesraumordnung – Wirtschaft einbinden

„Durch das neue Landesraumordnungsgesetz werden die Weichen für die künftige Entwicklung von Südtirols Unternehmen gesetzt. Ein rechtzeitiger Einbezug der Interessensvertretung bei der Erstellung des Gesetzes ist daher unabdingbar“, lautet die Forderung der Verbandsvertreter in Bezug auf das neue Landesgesetz zur Raumordnung. Der Landeshauptmann informierte, dass derzeit eine Arbeitsgruppe am Grundgerüst für das Gesetz arbeite. Im Oktober 2016 soll ein erster Entwurf des Gesetzes vorgestellt werden. Ein zentraler Aspekt des Gesetzes sei der Planungsdialog zwischen Bauherrn und Baukommission, mit dem Ziel einer Verkürzung der Projektzeiten.

„Das Thema Erreichbarkeit nimmt bei jeder Bezirksversammlung breiten Raum ein. Neben der Schiene, der Straße und den schnellen Datenverbindungen gehört auch eine Erreichbarkeit Südtirols mittels Flugzeug dazu. Auch wenn man in den Bezirken den unmittelbaren Nutzen des Flughafens nicht immer empfindet, so profitiert doch der Standort Südtirol davon, indem Arbeitsplätze geschaffen und Wertschöpfung generiert werden. Mein Appell geht an alle Wirtschaftsvertreter, sich inhaltlich mit dem Konzept auseinanderzusetzen und eine sachliche Diskussion zu führen“, schloss SWR-Präsident Philipp Moser die Veranstaltung.

Vinschger Wirtschaft im Gespräch

Mobilität, die Realisierung des Breitbandnetzes und der Nationalpark Stilfser Joch waren die Themen, die anlässlich der SWR-Bezirksversammlung mit dem Landeshauptmann und Landesrat für Wirtschaft Arno Kompatscher im Vinschgau erörtert wurden.  

„Erreichbarkeit auf allen Ebenen ist ein strategischer Wettbewerbsfaktor für unsere Unternehmen. Es ist wichtig, dass die Landesregierung Maßnahmen trifft, um diese sowohl auf der Straße, als auch auf der Schiene, in der Luft und mittels schnellen Datenverbindungen sicherzustellen“, eröffnete Johann Moriggl, Bezirkspräsident des Südtiroler Wirtschaftsringes die Bezirksversammlung im Josefshaus in Laas.

Besonders im Bereich des Schienenverkehrs – betonte Moriggl – seien in den nächsten Jahren wichtige Investitionen zu tätigen, wie beispielsweise die Elektrifizierung der Vinschger Bahn und eine überregionale Zugverbindung in die Schweiz. Weiters gelte es auszuloten ob auf bestimmten Straßenabschnitten Umfahrungen möglich sind, um die Straßen sicherer zu machen. Thematisiert wurden auch die Aufstiegsanlagen im Obervinschgau und welche Vorstellungen die Landesregierung diesbezüglich habe. Die Fertigstellung der sog. Datenautobahnen, sprich eines landesweiten Breitbandnetzes, gelte es konsequent zu verfolgen und vor allem Klarheit zu schaffen, wer für welchen Teil des Ausbaus verantwortlich ist. Ziel müsse es sein, eine möglichst flächendeckende Versorgung der Unternehmen und privaten Haushalte mit schnellem Internet sicherzustellen.

Der Landeshauptmann berichtete, dass mit der Elektrifizierung der Vinschger-Bahn eine Verdoppelung der Passagierzahlen und die Einführung eines Halbstundentaktes ermöglicht werden. Die Arbeiten dafür würden bereits 2017 beginnen. Auch sind verschiedene Gespräche mit der Kantonsregierung von Graubünden und der zuständigen Bundesrätin in Planung, um die Möglichkeit einer Anbindung von Mals nach Schuls/Scuol auszuloten. In Bezug auf die Aufstiegsanlagen informierte der Landeshauptmann, dass bei Skigebieten, die bereits im Fachplan für Aufstiegsanlagen und Skipisten vorgesehen sind, bei Neubau, Verschiebung bzw. Umbau eines Liftes sofort das Projekt vorgelegt und dem Prüfungsverfahren unterzogen werden kann. Bei Projekten außerhalb des Fachplans und bei neuen Anbindung bzw. Verbindung müsse auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie ein umfassendes Bewertungs- und Prüfverfahren durchgeführt werden. Vor allem aber müsse das Projekt von den lokalen Verwaltern mitgetragen werden.

Bei der Realisierung des Breitbandnetzes bestätigte der Landeshauptmann, dass noch großer Handlungsbedarf bestehe. Damit die Netze wirtschaftlich effizient arbeiten wird es nun ein gemeinsames, vom Land koordiniertes Vorgehen beim Bau und beim Betrieb des Netzes geben. So soll sichergestellt werden, dass in ganz Südtirol, unabhängig vom Standort oder der Anzahl der Anschlüsse in einer Gemeinde, die Anschlüsse für Betriebe und private Haushalte zu den gleichen Konditionen angeboten werden können. Als ambitioniertes Ziel nannte der Landeshauptmann die Realisierung der letzten Meile innerhalb 2020.

Nationalpark Stilfser Joch

Mit der Unterzeichnung der Durchführungsbestimmung zum Nationalpark Stilfser Joch Anfang Dezember durch den Staatspräsidenten Sergio Mattarella ist der Startschuss für eine autonome Verwaltung jenes Flächenteils, der sich auf Südtiroler Seite befindet, gesetzt worden. „Unser Wunsch ist natürlich eine Aufwertung des Parks, damit er sich zu einer Attraktion für den Vinschgau entwickelt“, unterstrich der SWR-Bezirkspräsident das Anliegen der Wirtschaftstreibenden. Der Landeshauptmann betonte, dass derzeit ein übergeordnetes Parkreglement erarbeitet wird. „Die konkrete Umsetzung der Maßnahmen wird dann in enger Abstimmung mit den Vertretern im Vinschgau – in erster Linie natürlich mit den betroffenen Gemeinden – erfolgen“, so der Landeshauptmann, welcher dazu aufrief den Park als Chance für den Vinschgau zu sehen.

 

„Das Thema Erreichbarkeit nimmt bei jeder Bezirksversammlung breiten Raum ein. Neben der Schiene, der Straße und den schnellen Datenverbindungen gehört auch eine Erreichbarkeit Südtirols mittels Flugzeug dazu. Auch wenn man in den Tälern den unmittelbaren Nutzen des Flughafens nicht immer empfindet, so profitiert doch der Standort Südtirol davon, indem Arbeitsplätze geschaffen und Wertschöpfung generiert werden. Mein Appell geht an alle Wirtschaftsvertreter, sich inhaltlich mit dem Konzept auseinanderzusetzen und eine sachliche Diskussion zu führen“, schloss SWR-Präsident Philipp Moser die Veranstaltung.

 

Wirtschaft im Gespräch – Bezirk Bozen

Die Entwicklung der Stadt- und Ortskerne, eine rasche Realisierung der letzten Meile und zukunftsorientierte Mobilitätslösungen waren die Hauptthemen der SWR-Bezirksversammlung mit dem Landeshauptmann und Landesrat für Wirtschaft Arno Kompatscher in Bozen.

„Im letzten Jahr sind in einigen Bereichen Rahmenbedingungen geschaffen worden, die auf die Unterstützung von Südtirols Familienbetrieben abzielen. Genannt werden können beispielsweise das neue Landesgesetz zur öffentlichen Auftragsvergabe oder die Steuererleichterungen im Bereich der GIS und der IRAP. Diesen eingeschlagenen Weg gilt es nun weiterzuführen“, eröffnete Gerhard Resch, Bezirkspräsident des Südtiroler Wirtschaftsringes, die Bezirksversammlung. Auch heuer waren zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer der Einladung des SWR zur Bezirksversammlung mit dem Landeshauptmann und Wirtschaftslandesrat gefolgt, bei welcher aktuelle Themen erörtert worden sind.

Lvh-Bezirksobmann Gerhard Resch forderte eine zeitnahe Realisierung der letzten Meile und die Anbindung der Unternehmen an das Breitbandnetz, während hds-Bezirkspräsident Sandro Pellegrini Maßnahmen zur homogenen Entwicklung von Stadt- und Ortskernen forderte. „Das Ziel der Landesregierung ist es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und ein unternehmerfreundliches Klima zu schaffen“, betonte der Landeshauptmann und ging auf die Maßnahmen ein, die die Landesregierung in diesen Bereichen plant. Er betonte auch die grundsätzliche Bereitschaft der Landesregierung lokale Initiativen zu unterstützen, sofern sie auf lokaler Ebene geplant und von lokalen Akteuren mitgetragen werden.

Mobilität – die Voraussetzung für Erreichbarkeit schaffen

Breiten Raum nahm das Thema Mobilität ein: Martin Atzwanger, Bezirksvertreter des Unternehmerverbandes Südtirol, wies auf die Verkehrsproblematik der Landeshauptstadt hin und forderte eine rasche Realisierung der Umfahrung Bozen um das tägliche Verkehrschaos zu vermeiden. HGV-Bezirksobmann Gottfried Schgaguler thematisierte die Verkehrsanbindung des Überetschs an die Landeshauptstadt. Er ging auch kurz auf das vorliegende Konzept für den Regionalflughafen Bozen ein und unterstrich die Wichtigkeit eines funktionierenden Regionalflughafens für den Wirtschaftsstandort Südtirol. Reinhard Dissertori, Bezirksobmann des Südtiroler Bauernbundes, betonte, dass man einer Verbesserung der Transportwege im Unterland durch den Bau des BBT grundsätzlich positiv gegenüberstehe, jedoch sichergestellt werden müsse, dass durch den Bau des Tunnels die Wasserquellen nicht versiegeln würden.

Der Landeshauptmann unterstrich, dass in Südtirol im Bereich der Erreichbarkeit noch Aufholbedarf bestehe. Aus diesem Grund habe die Landesregierung, verschiedene Maßnahmen geplant, um den Standtort Südtirol zu stärken. Zum einen liege nun ein umfassendes Konzept für den Regionalflughafen Bozen vor, über welches die Bevölkerung abstimmen wird. „Persönlich bin ich von der Wichtigkeit des Flughafens für den Standort Südtirol überzeugt. Ich rufe alle auf, sich inhaltlich mit dem Konzept auseinanderzusetzen und eine sachliche Diskussion zu führen“, so der Landeshauptmann. Bei der Realisierung der Zulaufstrecke für den BBT im Unterland sicherte er zu, alle Bedenken ernst zu nehmen und gründlich zu prüfen, um gemeinsam mit den betroffenen Gemeindeverwaltungen eine Lösung zu finden. In Bezug auf die Umfahrung Bozen betonte er, dass eine Lösung eng mit dem Erhalt der Autobahnkonzession verbunden sei. Im Einvernehmensprotokoll sei unter anderem eine Mitfinanzierung der Umfahrung Bozen vorgesehen. Nun gelte es den Planungswettbewerb und die Planungsphase anzugehen, die bei einem Projekt dieser Größe in etwa zwei Jahre beanspruchen dürfte. Nach erfolgter Genehmigung, Ausschreibung und Vergabe ist ein Baubeginn innerhalb 2020 denkbar.

„Diese Bezirksversammlungen bieten uns Wirtschaftstreibenden die Gelegenheit uns auszutauschen und unsere Anliegen und Vorschläge dem Landeshauptmann und Wirtschaftslandesrat gemeinsam vorzubringen und dadurch an Stärke und Aussagekraft zu gewinnen“, schloss SWR-Präsident Philipp Moser die Versammlung, die im Salewa Hauptquartier in Bozen stattfand.