Raumordnung: Landesrat Brunner im Austausch mit Wirtschaftsring

Raumordnung: Landesrat Brunner im Austausch mit Wirtschaftsring

Bozen – 9. Juni 2026: Die zukünftige Entwicklung der Raumordnung in Südtirol stand im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen Südtirols Wirtschaftsvertretern im Wirtschaftsring und Landesrat Peter Brunner. “Klare und praxisnahe Regelungen in der Raumordnung sind für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes fundamental”, so SWREA Präsident Lukas Brunner.

Im Bild v.l.n.r.: Daniel Schölzhorn, Landesrat Peter Brunner, Michael Kaufmann, SWREA Präsident Lukas Brunner, Martin Haller, Klaus Berger, Philipp Moser, Barbara Giordano, Alexander Rieper und Daniel Gasser

Im Rahmen der jüngsten Präsidiumssitzung im Südtiroler Wirtschaftsring stellte Landesrat Brunner die von der Landesregierung geplanten Änderungen zum Landesgesetz “Raum und Landschaft“ vor. “Anlass für die neuerliche Überarbeitung des Raumordnungsgesetzes sind notwendige Anpassungen an das staatliche Salva Casa Dekret”, erläuterte Landesrat Brunner. Die Landesregierung plant darüber hinaus aber auch eine Reihe von zusätzlichen Maßnahmen.

“Mit den neuen Raumordnungsbestimmungen wollen wir vor allem Möglichkeiten für dringend benötigte Mitarbeiterunterkünfte vorsehen”, so Landesrat Peter Brunner. Die neuen Raumordnungsbestimmungen setzen im landwirtschaftlichen Grün, im Gastgewerbe und in den Gewerbezonen an. “Die Möglichkeit unseren Mitarbeitern ausreichend Unterkünfte anbieten zu können, wird für uns Unternehmer zunehmend zu einer Überlebensfrage”, bekräftigt SWREA Präsident Lukas Brunner.

Präsident Lukas Brunner begrüßt insgesamt die Ausgewogenheit des vorliegenden Gesetzentwurfs, der sowohl für Private wie auch für die Wirtschaft allgemein konkrete Erleichterungen vorsieht: von der Wiedergewinnung von Dachböden in Wohngebäuden, über Wintergärten bis zu Autounterstellplätzen im landwirtschaftlichen Grün. “Klare und praxisnahe Regelungen in der Raumordnung und bessere Bestandsnutzung, wie im Gesetzentwurf vorgesehen, sind für die wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten unserer Betriebe, letztlich unseres Landes, eine Notwendigkeit”, stellt Lukas Brunner abschließend fest.

Author: SWR